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Freitag 20. Juli 2001
Stolberg: Stadt stellt riesiges Hakenkreuz auf
Gegen allen Protest beharrt die Stadt darauf, ein als "Mahnmal" deklariertes überdimensionales Hakenkreuz zu erhalten - ohne mit Opferverbänden zu sprechen. Stolberg, als braunes Nest schon länger bekannt, kommt mit dieser Aktion auch in die überregionale Presse, der Zentralrat der Juden und Opferverbände kritisieren die Stadt.
Nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Zentralrates der Juden, Paul Spiegel, erklärte der Bürgermeister Hans-Josef Siebertz (CDU), die Skulptur werde verändert.
Allerdings nur die Inschrift wurde von »Den Opfern der Gewalt 1933 – 1945« in »Den Opfern des Nazi-Terrors 1933 – 1945« geändert.

Dateien: 2001
2001: Stolberg: Riesiges Hakenkreuz als "Mahnmal"

Links: 2001
23. Juli 2001: >>Blickfang mit Haken (Junge Welt) [i]
28. Juli 2001: >>»Hakenkreuz-Mahnmal« wird verändert (Junge Welt) [i]
17. August 2001: >>Stolberg: Städtische Nazikultstätte (Indymedia) [i]
2002
22. Januar 2002: >>Nichts gelernt in Stolberg? (Junge Welt) [i]

Verwandte Kategorien: H
Hans-Josef Siebertz (CDU)
S
Stolberg

Texte: 2004
20. August 2004: MIK: PDS-Jugend bemüht Justiz wegen "Hakenkreuz-Mahnmal" (>>Klarmanns Welt im >>Internet-Archiv)

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