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Mittwoch 5. November 2003
NPD-Demo in Aachen: "Todesstrafe für Kinderschänder"
Nazis aus NPD organisieren zum Prozessauftakt gegen die zwei Vergewaltiger und Mörder von Sonja und Tom in Aachen eine Kundgebung vor der Josefskirche. 30 Neonazis stehen mit wenigen Transparenten, geschützt von der Polizei, die äußerst brutal gegen vereinzelte "Nazis Raus"-Rufer vorgeht.
Oliver Harf (NPD, Burschenschaft Libertas Brünn) bezeichnet die AntifaschistInnen als Kinderschänder.
200 GegendemonstrantInnen demonstrieren gegen den Naziaufmarsch.
Willibert Kunkel (NPD), schafft es so, von bundesweiten Fernsehteams interviewt zu werden - diese erwähnen den Naziaufmarsch (oder die Gegendemo) in ihren Berichten vom Prozess in Aachen allerdings nicht - wissend, dass die Nazis genau dies gewünscht hätten.

Der Anmelder, Willibert Kunkel (NPD), hatte - wie später bekannt wurde - kaum zwei Monate einen 13-Jährigen schwer gewürgt, weil er ihn für einen Antifaschisten hielt.

siehe auch: 2005
13. November 2005: Ermittlungen gegen Willibert Kunkel wegen rassistischen Ausfällen

Links: 2003
28. Oktober 2003: >>Demoaufruf gegen Nazidemo am 5.11. in Aachen (Aachen stellt sich quer @ Projekt Antifa) [i]
31. Oktober 2003: >>Studierendenschaft der KFH fordert Verbot der Nazidemo am 5. November (AStA KFH Aachen @ Projekt Antifa) [i]
4. November 2003: >>NPD-Demo: Der Protest wächst (Aachener Nachrichten) [i]
5. November 2003: >>Aachen: Zwischen Kotgeruch und Todesstrafe (Indymedia) [i]
12. November 2003: >>Freie Meinungsäußerung? (AStA RWTH Aachen) [i]

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