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Juli 2003
Jülich: Brutaler Naziüberfall
Der Neonazi Michael Werner Quandt greift in Jülich (Kreis Düren) einen Jugendlichen aus der alternativen Szene an:
Unter einem Vorwand lockt der Neonazi einen zum Tatzeitpunkt 18jährigen Auszubildenden von seinen Freunden weg. Er schleppt das Opfer auf die nahe gelegenen Gleise der Rurtalbahn.
Es folgt eine minutenlange Tortur: Quandt beschimpft sein Opfer und zwingt es, den „Hitlergruss“ zu zeigen. Schließlich muss sich der 18jährige auf die Gleise legen. Mit den Worten „Was glaubst Du, was das für ein Gefühl ist, wenn ein Zug über Deinen Kopf fährt“ setzt der Neonazi seinen Stiefel auf den Kopf seines Opfers und beginnt damit, langsam den Druck zu erhöhen. In Todesangst schreit das Opfer um Hilfe, was den Angreifer dazu bewegt, seine „Behandlung“ abzubrechen. „Wenn Du pfeifst, bist Du tot“ gibt Quandt mit Blick auf die nun eintreffende Polizei noch auf den Weg.

siehe auch: 2004
Dezember 2004: Nazischläger zu Bewährungsstrafe verurteilt

Links: 2004
22. Dezember 2004: >>Todesangst im Gleisbett – Opfer spricht erstmals über Naziübergriff (Klarmanns Welt) [i]
2006
4. Juni 2006: >>Wo nichts ist, findet nur, wer suchet – etwa Rechtsextremismus in Jülich (Klarmanns Welt) [i]

Verwandte Kategorien: J
Jülich

Texte: 2005
Januar 2005: Nazi-Schläger muss nicht in den Knast (No Pasarán 1/2005)

Zitate: 2003
Juli 2003: Nazischläger Michael Quandt bei einem Überfall auf einen 18Jährigen
„Was glaubst Du, was das für ein Gefühl ist, wenn ein Zug über Deinen Kopf fährt“

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