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Freitag 18. Juni 1999
JN gespalten
Die Jungen Nationaldemokraten (JN) haben sich gespalten. Die Landesverbände Sachsen, NRW sowie ein Teil des baden-württembergischen verließen die NPD-Jugendorganisation und gingen im sogenannten "Bildungswerk Deutsche Volksgemeinschaft" (BDVG) auf. Dieses verfügt über die Ex-JN-Zeitschrift "Schwarze Fahne", das Bildungszentrum in Eschweiler sowie u.a. über die Struktur der ehemaligen JN-Geschäftstelle in Dresden um Oliver Händel. Ziel des Bildungswerks soll der verstärkte Erwerb von Schulungszentren und deren Nutzung zur Rekrutierung und Weiterbildung von Faschokadern sein. Nebenbei vertreten sie letztendlich JN-Politik nach Satzung und rufen zum Boykott der JN und NPD auf. Der Führungsriege der Rest-JN werden diverse Vergehen gegen die Volksgemeinschaft vorgeworfen, wie persönliche Bereicherung, die Aufnahme eines (faschistischen) Ausländers in die JN, Bordellbesuche auf Parteikosten etc. Nichtsdestotrotz bleiben Verbindungen zwischen NPD und BDVG weiter bestehen.