Chaotische Randalierer richten hohen Schaden an
Am 13. Januar 1999 haben 30 jugendliche Randalierer, darunter zahlreiche
Ausländer die angeblich Deutsche werden wollen, an unserem Parteihaus in der Martinstraße und in der CDU Fraktion im Rathaus erheblichen Schaden[*] angerichtet.
Die Chaoten waren nicht zu Gesprächen bereit. Unsere Mitarbeiter wurden statt dessen beschimpft. Mit Sekundenkleber wurde unsere Haustürschlösser und Telefonanlage unbrauchbar gemacht. Ausgerechnet der Aachener CDU machten diese Chaoten einen Rassismusvorwurf.
Die CDU verurteilt diese Aktion, die bedauerlicherweise von der Fraktion der Grünen und linken Gruppen offensichtlich unterstützt und mitgetragen werden, auf schärfste. Frau Genten [Flüchtlingsbeauftrage in der Regionalstelle] schreibt uns in einem Schreiben hne Datum, daß die Aachener CDU den sozialen Frieden in Aachen gefährde. Es ist genau umgekehrt. Die Aachener CDU mahnt zu Zurückhaltung und Versachlichung des Themas der doppelten Staatsbürgerschaft. Es sind die Chaoten und die Flüchtlingsbeauftrage, die den Unfrieden durch ihre Gewaltaktionen stiften.
![Wir brauchen keinen Bürgerkrieg [d.h. Demonstrationen] in Deutschland. Krawallmacher und Chaoten [d.h. Demonstranten], die unseren Frieden zerstören wollen, sollen umgehend in ihre Heimat zurückkehren!](http://aachen.antifa.net/archiv/img/cdu_hetze_gegen_ruander.gif)
Wir brauchen keinen Bürgerkrieg [d.h. Demonstrationen] in Deutschland. Krawallmacher und Chaoten [d.h. Demonstranten], die unseren Frieden zerstören wollen, sollen umgehend in ihre Heimat zurückkehren!
Die Polizei hat die Krawallmacher gestellt. Darunter befindet sich ein Herr K. [Im CDU-Original wird der ganze Name veröffentlicht] aus Ruanda, der Deutscher werden möchte. Er behauptet, vor einem Jahr seine Einbürgerung beantragt zu haben.
Wir sagen: Wer sich so in Deutschland einführt und aufführt, dem sollten wir nicht unsere Gastfreundschaft und schon gar nich die deutsche Staatsbürgerschaft geben.
Wer den Straßenkampf[*] aus Ruanda nach Deutschland importiert, gehört nicht hier hin.
Dies ist im Interesse der hier friedlich lebenden Ausländer, denn die werden geschützt, wenn solche
militanten Elemente [d.h. demonstrierende Menschen ohne deutschen Pass] keine Chance bekommen. Die entsprechenden Fachschaften von der RWTH Aachen und die anderen sollten sorgfältig überlegen, was sie tun, bevor gerade sie dort Schaden anrichten, wo sie ihn doch eigentlich verhindern wollen.
[*] d.h. verklebte Türschlösser und Telefonanlage
[Die Autoren dieses rassistischen Hetz-Artikels sind, wie
später bekannt wird, Ulrich Daldrup (CDU,Bürgermeister Aachen) und Karl Kinting (Kreisgeschäftsführer CDU)]